Vorstand:

Brudermeister

Hans Oskar Degen

Stellvertretender Brudermeister

Günther Berlin

Kassierer

Rainer Kloppe

Schriftführer

Hans-Josef Morschhausen

Hauptmann

Rudi Sprach

Fähnrich

Christian Flügge

1. Offizier

Dennis Straßfeld

2. Offizier

David Kreyer

Schießmeister

Klaus Beykirch

Jungschützenmeister

Christian Flügge

Platzwart

Günter Grüschow

 


Auszeichnungen:

Günther Berlin

Schulterband

Helmut Berlin

Sebastianus Ehrenkreuz

Rudi Sprach

Sebastianus Ehrenkreuz

Rainer Kloppe

Sebastianus Ehrenkreuz

Karl-Heinz Bernardy

Hoher Bruderschaftsorden

Walter Menzel

Silbernes Verdienstkreuz

Andreas Rochert

Silbernes Verdienstkreuz

Peter Hartz

Silbernes Verdienstkreuz

Klaus Beykirch

Silbernes Verdienstkreuz

Herbert Söller

Silbernes Verdienstkreuz

Hans-Oskar Degen

Silbernes Verdienstkreuz

Herbert Führ

Silbernes Verdienstkreuz

 

 

S A T Z U N G 

der  St. Hubertus Schützenbruderschaft 1877 Rheineck e.V.

 

§ 1 Name und Sitz:

Der Verein trägt den Namen „St. Hubertus Schützenbruderschaft 1877 Rheineck e.V.’’. Er ist unter diesem Namen im Vereinsregister des Amtsgerichts Andernach eingetragen und hat seinen Sitz in der Stadt Bad Breisig.


§ 2 Wesen und Aufgabe:

Die St. Hubertus-Schützenbruderschaft 1877 Rheineck e.V. ist eine Vereinigung von Frauen und Männern, die sich zu den Zielen und Grundsätzen des Bundes der Deutschen Historischen Schützenbruderschaften in Köln e.V. bekennen. Sie ist Mitglied dieses Bundes dessen Statut und Rahmensatzung in ihrer jeweiligen Fassung für sie verbindlich sind. Getreu dem Wahlspruch der Historischen Deutschen Schützenbruderschaft „für Glaube, Sitte, Heimat’’ stellen die Mitglieder der Bruderschaft sich folgenden Aufgaben:

1. Bekenntnis des Glaubens durch

a)  aktive und religiöse Lebensführung

b)  Ausgleich sozialer und konfessioneller Spannungen im Geiste echter Brüderlichkeit

c)  Werke christlicher Nächstenliebe.
 

2. Schutz und Sitte

a)  Eintreten für christliche Sitte und Kultur im privaten und öffentlichen Leben,

b)  Erziehung zu körperlicher und charakterlicher Selbstbeherrschung durch den Schießsport.

 


3. Liebe zur Heimat durch

a)  Dienst für das Gemeinwohl aus verantwortungsbewusstem Bürgersinn

b)  Tätige Nachbarschaftshilfe

c)  Pflege der geschichtlichen Überlieferung und des althergebrachten Brauchtums, vor allem des dem Schützenwesen eigentümlichen Schießspiels.

Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch die Einrichtung und Unterhaltung von Schießsportanlagen zum Zwecke der Förderung schießsportlicher Leistungen und der Pflege des historischen Schießbrauchtums.
 

§ 3 Gemeinnützigkeit:

Die St. Hubertus Schützenbruderschaft 1877 Rheineck e.V. verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke’’ der Abgabenordnung. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden.

Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Sie haben bei Ihrem Ausscheiden und bei der Auflösung oder bei der Aufhebung des Vereins keine vermögensrechtlichen Ansprüche gegen den Verein. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.


§ 4 Mitgliedschaft:

1. Mitglied können Männer und Frauen werden, die das 12. Lebensjahr vollendet haben, unbescholten und bereit sind, sich zu dieser Satzung und damit zum Statut des Bundes verpflichten.

2. Das Gesuch um Aufnahme ist schriftlich an den Brudermeister zu richten. Über die Aufnahme entscheidet die Mitgliederversammlung.

3. Die St. Hubertus-Schützenbruderschaft 1877 Rheineck e.V. ist eine Vereinigung christlicher Männer und Frauen.

4. Mit der Aufnahme in die Bruderschaft und durch die Annahme dieser Satzung verpflichten sich die Mitglieder auf die christlichen Grundsätze des Bundes und zur christlichen Lebenshaltung. Sofern und solange dies nicht der Fall ist, ruht die Mitgliedschaft und damit auch das Recht auf die Königswürde oder ein repräsentatives Amt innerhalb der Bruderschaft.

5. Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Tod oder Ausschluss. Das aus-scheidende Mitglied hat auf das Vermögen der Bruderschaft keinen Anspruch. Auch ein Anspruch auf Auseinandersetzung steht ihm nicht zu. Der Beitrag für das laufende Geschäftsjahr ist spätestens beim Ausscheiden zu zahlen.

6. Der Austritt ist schriftlich gegenüber dem Brudermeister zu erklären.

7. Ein Mitglied kann ausgeschlossen werden, wenn ein wichtiger Grund vorliegt. Ein wichtiger Grund ist insbesondere dann gegeben, wenn das Mitglied das Ansehen und die Interessen der Bruderschaft oder des Bundes geschädigt hat, oder wenn es mit dem Beitrag mehr als ein Jahr im Rückstand bleibt. Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand mit einfacher Stimmenmehrheit. Dem Mitglied ist vorher das rechtliche Gehör zu gewähren. Ein ausgeschlossenes Vorstandsmitglied scheidet mit der Rechtswirksamkeit der Ausschlussentscheidung aus einem Amt aus. Bis zur Rechtswirksamkeit ist es vom Amt suspendiert. Gegen die Entscheidung des Vorstandes hat das ausgeschlossene Mitglied das Recht der Beschwerde an das Ehrengericht des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften.
 

§ 5 Pflichten und Rechte aus der Mitgliedschaft:

Jedes Mitglied ist verpflichtet, den von der Mitgliederversammlung festgesetzten Jahresbeitrag zu zahlen und sich an den Veranstaltungen zu beteiligen, soweit die Beteiligung vom Vorstand oder der Mitgliederversammlung zur Pflicht gemacht wird. Wehrdienstpflichtige, die ihren Grundwehrdienst absolvieren, sind für diese Zeit von der Beitragszahlung entbunden.

An kirchlichen Veranstaltungen der Schützenbruderschaft sowie am Begräbnis eines Mitgliedes sollen sich alle Mitglieder beteiligen.

Jedes aktive Mitglied des Kreises hat das Recht auf den Königsschuss, es sei denn, es ist vor weniger als 3 Jahren schon einmal König gewesen.

Bei Nichtbesuchen von Schützenfesten ist ein festgelegtes Strafgeld an die Schützen, die das betreffende Fest besuchen, zu zahlen. Der Betrag wird von der Mitgliederversammlung festgelegt.

Die festgesetzte Aufnahmegebühr muss innerhalb von 4 Wochen bezahlt sein, der Mitgliedsbeitrag spätestens zum Königsschießen.

Aktive Mitglieder müssen innerhalb eines Jahres eine Tracht besitzen, ohne Tracht besteht kein Anrecht auf den Königsschuss.


§ 6 Jungschützen:

Mädchen und Jungen vom 12. bis zum vollendeten 24. Lebensjahr können in einer Jungschützenabteilung zusammengefasst werden, deren Rechte und Pflichten nach dem Grundgesetz der St. Sebastianus Schützenjugend im Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaft zu ordnen sind. Führungskräfte der Schützenjugend können auch über das 24. Lebensjahr hinaus ein Amt versehen. Jungschützen bis zum vollendeten 18. Lebensjahr sind beitragspflichtig aber nicht stimmberechtigt. Sie nehmen beratend an der Mitgliederversammlung teil. Mit Beginn des 19. Lebensjahres werden die Jungschützen vollberechtigte Mitglieder. Sie sind beitragspflichtig und stimmberechtigt.
 

§ 7 Ehrenmitglieder:

Personen, auch Nichtmitglieder, die sich um die Bruderschaft außergewöhnliche Verdienste erworben haben, können von der Mitgliederversammlung mit 2/3 Stimmenmehrheit zu Ehrenmitgliedern ernannt werden, die volle Mitgliederrechte haben, aber von den Mitgliedspflichten befreit sind.
 

§ 8 Organe der Schützenbruderschaft:

Organe der Bruderschaft

a) die Mitgliederversammlung

b) der Vorstand
 

§ 9 Mitgliederversammlung:

Jährlich, möglichst im Januar, ist die ordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen. Die Einladung zur Mitgliederversammlung hat innerhalb einer Frist von 14 Tagen unter Angabe der Tagesordnungspunkte schriftlich zu erfolgen.

Außerordentliche Mitgliederversammlungen können bei Bedarf einberufen werden. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung muss einberufen werden, wenn ein Zehntel der Mitglieder dies unter Angabe der Gründe schriftlich beim Brudermeister beantragt.

Die Mitgliederversammlung wird vom Brudermeister, im Falle seiner Verhinderung von seinem Stellvertreter einberufen und geleitet. Jede ordnungsmäßig einberufene Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der Erschienenen beschlussfähig. Abgestimmt wird durch Handzeichen. Auf Verlangen eines Mitgliedes ist schriftlich abzustimmen.

Zur Annahme des Beschlusses ist die einfache Stimmenmehrheit genügend und erforderlich, soweit nicht diese Satzung anders bestimmt.
 

§ 10 Aufgaben der Mitgliederversammlung sind:

a) Wahl des Vorstandes und 2 Rechnungsprüfer

b) Beschlussfassung über die Jahresrechnung und den Haushaltsplan

c) Entgegennahme der Berichte des Vorstandes und der Rechnungsprüfer

d) Entlastung des Vorstandes nach Rechnungslegung

e) Festsetzung der Mitgliedsbeiträge

f) Beschlussfassung über Aufnahmeanträge

g) Festsetzung des Strafgeldes

h) Änderung der Satzung.

Zur Änderung der Satzung und zur Auflösung der Bruderschaft ist die Anwesenheit von 2/3 der Mitglieder und eine Mehrheit von ¾ der abgegebenen Stimmen erforderlich.

Sind in der Mitgliederversammlung, die über Satzungsänderungen oder die Auflösung entscheiden soll, nicht 2/3 Mitglieder anwesend, so ist eine neue Mitgliederversammlung innerhalb eines Monats einzuberufen, die in jedem Falle beschlussfähig ist. Der Beschluss bedarf auch in diesem Falle der ¾ Mehrheit.

Anträge und Beschlüsse sind zu protokollieren. Das Protokoll ist vom Brudermeister oder von seinem Stellvertreter und dem Schriftführer zu unterzeichnen.
 

§ 11 Vorstand:

Der Vorstand besteht aus dem

Brudermeister

Stellvertretenden Brudermeister

Hauptmann

Fähnrich

Kassenwart

Schriftführer

Schießmeister

Jungschützenmeister

1. und 2. Offizier

Platzwart

Dem Vorstand gehören als ordentliche Mitglieder an:

der geistliche Präses der Pfarrei St. Marien in Bad Breisig oder ein von ihm zu benennender Priester,

der im Geschäftsjahr amtierende König,

der Alterspräsident und der Ehrenbrudermeister.

Die zu wählenden Mitglieder des Vorstandes werden auf 3 Jahre gewählt. Der Vorstand bleibt bis zur Neuwahl im Amt. Beim vorzeitigen Ausscheiden eines Vorstandsmitgliedes erfolgt die Ersatzwahl für den Rest der Amtszeit in der nächstfolgenden Mitgliederversammlung.
 

§ 12 Gesetzlicher Vorstand:

Der Brudermeister, der stellvertretende Brudermeister, der Kassenwart und der Schriftführer bilden den gesetzlichen Vorstand im Sinne des § 26 BGB. Je zwei Mitglieder des gesetzlichen Vorstandes sind befugt, die Bruderschaft gerichtlich und außergerichtlich zu vertreten. Rechtsverbindliche Erklärungen der Bruderschaft werden von zwei Mitgliedern des gesetzlichen Vorstandes abgegeben. Die Amtsdauer des gesetzlichen Vorstandes erlischt mit der Eintragung des neugewählten Vorstandes im Vereinsregister.
 

§ 13 Aufgaben des Vorstandes:

Aufgaben des Vorstandes sind:

1. Führung der laufenden Geschäfte

2. Rechnungslegung über das abgelaufene Geschäftsjahr

3. Aufstellung eines Haushaltsplanes

4. Erstattung der Tätigkeitsberichte

5. Ausschluss eines Mitgliedes mit einfacher Mehrheit.

6. Wahl der Delegierten für Organe des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften und seiner Untergliederungen.

Die Vorstandssitzungen werden vom Brudermeister, im Falle seiner Verhinderung vom stellvertretenden Brudermeister einberufen und geleitet. Beschlüsse sind zu protokollieren und vom Brudermeister oder seinem Stellvertreter und dem Schriftführer zu unterzeichnen.
 

§ 14 Aufgaben der einzelnen Vorstandsmitglieder:

Der Brudermeister ist der Repräsentant der Bruderschaft.

Er beruft und leitet die Sitzungen des Vorstandes und die Mitgliederversammlungen.

Der stellvertretenden Brudermeister vertritt den Brudermeister im Falle seiner Verhinderung.

Der Hauptmann organisiert und leitet die Aufzüge der Bruderschaft in der Öffentlichkeit. Im Falle seiner Verhinderung wird er vom 1. Offizier vertreten.

Der Fähnrich sorgt für die sichere Verwahrung der Fahne und führt diese bei Veranstaltungen und Aufzügen der Bruderschaft.

Der Kassenwart ist für das Finanzwesen der Bruderschaft verantwortlich. Er hat alle Einnahmen und Ausgaben mit der Sorgfalt des ordentlichen Kaufmanns aufzuzeichnen und die Belege zu verwahren. Er hat den Jahresabschluss zu erstellen und Rechnung zu legen. Er stellt den Voranschlag für das folgende Geschäftsjahr auf. Geldmittel sind bankmäßig anzulegen. Bedeutende Sachwerte sind möglichst in einem Banksafe zu bewahren.

Dem Schriftführer obliegt das Schriftwesen der Bruderschaft. Er führt und verwahrt das gesamte Schriftwerk. Er fertigt die Protokolle über die Vorstandssitzungen und Mitgliederversammlungen.

Der Schießmeister organisiert das Brauchtumsschießen und das sportliche Schießen der Bruderschaft und trägt hierfür die Verantwortung gegenüber der Bruderschaft und außenstehenden Personen.

Der Jungschützenmeister organisiert und führt die Jungschützen der Bruderschaft. Er vertritt deren Interessen im Vorstand und in der Mitgliederversammlung. Er trägt die Verantwortung für die Jungschützen.

Der Platzwart verwaltet die Schützenhalle und die Schießanlage.

Der Präses wahrt die geistigen, kirchlichen und kulturellen Aufgaben der Bruderschaft.
 

§ 15  Ausgabenwirtschaft:

In der Ausgabenwirtschaft ist der Vorstand an den von der Mitgliederversammlung beschlossenen Voranschlag gebunden. Außerhalb des Voranschlages kann der Vorstand bis zu einem Höchstbetrag von 500,00 Euro im Einzelfalle, der Vorsitzende bis zu einem Höchstbetrag von 200,00 Euro verfügen.
 

§ 16 Kassenprüfer:

Die von der Mitgliederversammlung zu wählenden Kassenprüfer brauchen nicht Mitglieder der Bruderschaft zu sein. Sie müssen aber in Kassenangelegenheiten erfahren sein. Sie prüfen die Führung der Kassenbücher, die Bestände, Vermögensanlagen und Belege. Zur Jahresrechnungslegung des Kassenwarts geben sie den Prüfungsbericht.
 

§ 17 Festveranstaltungen:

Die Bruderschaft feiert alljährlich das Hochfest im Kreise der Mitglieder und das Schützenfest als große öffentliche Veranstaltung, wie es seit alters her Brauch ist. Am Tage des Königsfestes findet ein Hochamt statt, zu dem die Würdenträger und der Präses in feierlichem Zug abgeholt werden. Der Königsball beschließt das Königsfest. Über sonstige Veranstaltungen beschließt die Mitgliederversammlung.
 

§ 18 Kirchliche Veranstaltungen:

Die Bruderschaft beteiligt sich geschlossen in Tracht und mit Fahne an der Fronleichnamsprozession und an der Pfarrprozession der Pfarrei.

Die Bruderschaft lässt alljährlich Hochämter für die lebenden Mitglieder der Bruderschaft und für die verstorbenen Mitglieder der Bruderschaft halten.

Bei den Gottesdiensten nehmen die Fahnenabordnungen im Chor um den Altar Aufstellung.
 

§ 19 Begräbnisordnung:

Die Mitglieder sollen am Begräbnis eines Schützenbruders in Tracht teilnehmen unter Voranführung der Bruderschaftsfahne.
 

§ 20 Monatszusammenkunft:

Je nach Bedarf finden sich die Mitglieder zu einer Zusammenkunft, zu der der Brudermeister einlädt.
 

§ 21 Schützenbrauchtum:

Die Bruderschaft pflegt das seit vielen Jahrhunderten von den historischen Bruderschaften geübte Schießspiel.
 

§ 22 Sportschießen:

Im Rahmen der Freizeitgestaltung pflegt die Bruderschaft das sportliche Schießen, insbesondere für die Jungschützen nach den Bestimmungen des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften und der FICEP (Internationaler Katholischer Sportverband). Auch beteiligt sich die Bruderschaft an den sportlichen Schießwettkämpfen auf den verschiedenen Ebenen des Bundes.
 

§ 23 Kunst und Kultur:

Der Vorstand hat darüber zu wachen, dass die alten Besitztümer der Bruderschaft, die Kunstwert haben, insbesondere das Königssilber, die Fahnen, Urkunden und Protokollbücher sorgfältig und sicher aufbewahrt werden. Die Bruderschaft beteiligt sich an der Pflege christlicher und geschichtlicher Kultur der Heimat.
 

§ 24 Soziale Fürsorge:

Die Bruderschaft schützt ihre Mitglieder durch eine Unfall- und Haftpflichtversicherung. Die Mitglieder verpflichten sich zur Hilfeleistung in Notfällen. Armen und in Not geratene Mitglieder soll der Beitrag ganz oder teilweise erlassen werden. Niemand soll von der Mitgliedschaft abgewiesen oder ausgeschlossen werden, weil er arm oder bedürftig ist.
 

§ 25 Auflösung der Bruderschaft:

Über die Auflösung der Bruderschaft entscheidet eine Mitgliederversammlung, in der 2/3 aller Mitglieder anwesend sein müssen. Der Beschluss bedarf einer Mehrheit von ¾ der abgegebenen Stimmen. Sind nicht 2/3 der Mitglieder anwesen, so ist innerhalb eines Monats nach der Mitgliederversammlung eine neue Mitgliederversammlung einzuberufen, die in jedem Falle beschlussfähig ist. Auch in diesem Falle ist eine ¾ Stimmenmehrheit für den Auflösungsbeschluss erforderlich. Die Bruderschaft ist ohne Beschlussfassung aufzulösen, wenn die Zahl der Mitglieder unter 7 sinkt.

Im Falle der Auflösung der Bruderschaft oder des Wegfalls des steuerbegünstigten Zweckes fällt das Vermögen an die Pfarrei St. Marien in Bad Breisig mit der Maßgabe, dass die Pfarrei das Vermögen verwaltet und die Inventarien, z.B. Fahnen, Königssilber, Urkunden und Protokollbücher aufbewahren soll. Vom Vermögen und Inventar ist ein Verzeichnis anzulegen, welches der Pfarrei und dem zuständigen Bischof zu übergeben ist.

Die Einkünfte aus dem Vermögen fallen an die Pfarrei St. Marien in Bad Breisig.

Im Falle der Neugründung einer Bruderschaft mit gleicher Zielsetzung, muss die Pfarrei das Vermögen und die Inventarien der neugegründeten Bruderschaft übergeben.

Sowohl die Pfarrei Bad Breisig als auch eine eventuell neugegründete Bruderschaft, die selbst steuerbegünstigt ist, dürfen das übernommene Vermögen ausschließlich und unmittelbar für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke verwenden.
 

§ 26 Ehrengericht:

Streitigkeiten zwischen Mitgliedern und der Bruderschaft bzw. zwischen Mitgliedern untereinander sollen vom Vorstand geschlichtet werden. Falls dies nicht möglich ist, ist zur Entscheidung das Ehrengericht des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften zuständig, das für die Bruderschaft vom Vorstand, im Übrigen von den Mitgliedern angerufen werden kann. Die Ehrengerichtsordnung des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaft in der jeweiligen Fassung ist Bestandteil dieser Satzung und für alle Mitglieder der Bruderschaft verbindlich.

 

§ 27 Inkrafttreten:

Diese Satzung wurde in den Mitgliederversammlungen 11.03.2005 beschlossen, in der Mitgliederversammlung vom 15.07.2005.geändert  und tritt mit der Eintragung ins Vereinregister in Kraft.